Hundecoaching Impressum

Der Blog für den Hundealltag
mit Hund entspannt durchs Leben

Schön, dass Du hierher gefunden hast! Auf diesen Seiten findest du Tipps, Hintergrundwissen und kleine Anleitungen die Dich und Deinen Hund in eurem Alltag begleiten sollen und eine kleine Hilfe bieten, um geschmeidig den Alltag zu meistern.

Der Name dazu ist LeQuotiChien und besteht aus den französischen Wörtern le, der, quotidien, Alltag, und chien, Hund, und wird ausgesprochen wie quotidien, nur eben mit sch-Laut in der Mitte. Der Alltagshund, so wie er mit uns durchs Leben geht. Und darum geht es hier: den Alltag mit Hund geniessen und gestalten.

Direkt hier unten gibt es eine Suchmaske mit der man gezielt nach Stich-Wörtern suchen kann. Weiter unten sind die Titel der Posts, und ganz unten kann man durch die Themen scrollen und schauen, was einen anspricht.

Verhaltenswege Ways of Behaviour – Du stehst vor einem Verhalten und denkst aus irgendeinem Grund darüber nach was du damit machen kannst. Bevor du es kompliziert machst, es gibt nur drei Möglichkeiten die wir haben, egal in welchem Bereich du bist; sei es therapeutisch, pädagogisch, oder Training. Den Anfang zu machen bei der Entscheidung welchen dieser Hebel du ziehst kann es einfacher und übersichtlich machen. Obwohl es mehrere Schichten gibt, aus denen das gemacht ist was Verhalten genannt wird, bei denen du anfangen kannst - zum Beispiel der Körper, oder die Umwelt, führen sie alle zu den drei Ergebnissen die auf dem Poster dargestellt werden. Also beginne damit wo das Verhalten hingehen soll. You are standing in front of a behaviour and you are musing about what you could possibly do with it. Before you …

Mit unerwünschtem Verhaltem umgehen die ersten Schritte – Der Hund macht was er nicht tun soll, der Garten wird umgegraben, Nachbar's Hund angebellt, das Essen von Tisch geklaut, die Welt steht Kopf? Neben Trainingsprojekten und Grundlagen schaffen für gutes Verhalten gilt es, dass die Situation sich nicht verschlechtert. Darum geht es in diesem Beitrag. Dafür ist es wichtig, den Hund genau zu beoachten, herauszufinden wann das Verhalten auftritt und wann nicht, welche Faktoren eine Rolle spielen. Dann teilt man seine Beobachtung auf ... Das Beste ist es, dass das unerwünschte Verhalten nicht auftritt. Wenn der Hund nicht ins Blumenbeet gelangen kann, kann er dort nicht die Blumen ausgraben. Und wenn der Hund nicht zum Briefträger kommt, kann er diesen auch nicht in die Beine beissen. Wenn die Küchentüre geschlossen ist, kann der Hund nicht rein und Essen holen. Die …

Positive Psychologie – Das Leben hält immer wieder Stressoren bereit. Diese gehören zum Leben dazu. Man kann aber sich und seinem Hund das Leben angenehmer gestalten und Strategien finden, mit Stress und Stressoren umzugehen, oder gewisse Stressoren abzumildern oder gar zu vermeiden. Dies ist das Gebiet der Positive Psychology, die sich der Frage widmet: was stärkt das psychische Immunsystem und macht widerstandsfähiger. Ein weiterer Artikel zu Alltagstraining. Eine nützliche Einteilung der Gebiete wo man ansetzen kann ist: Positive Emotionen schaffen; Positives Umfeld schaffen; Stärken fördern. So bekommt man etwas Struktur und kann gezielt Lösungen suchen und einbauen. Positives Umfeld schaffen Alles was an seinem persönlichen Umfeld umgestaltet werden kann, um positive Momente zu fördern, sollte optimiert werden. So kann man Stress vermeiden. Zum Beispiel Positive Emotionen fördern Ein gutes, inneres Gefühl schaffen, sodass ein ausgeglichener, zufriedener …

Signale für den Alltag – Unter den Titeln von Positiver Psychologie und Alltagstraining habe ich darauf hingewiesen, dass man einem Hund beibringen kann, von sich aus erwünschte und der Situation angepasste Verhaltensweisen zu zeigen. Es gibt dennoch Signale, die den Alltag erleichtern können. Hier möchte ich ein paar erwähnen. Ankündigen, wenn der Hund an der Leine ist, oder nicht. An der Leine gehen ist für einen Hund nicht das leichteste. Zum einen wollen wir Menschen, dass der Hund nicht an der Leine zieht und uns einen Teil seiner Aufmerksamkeit schenkt - doch wir wollen auch, dass der Hund in seine Welt eintauchen kann, den Gerüchen, Geräuschen und den optischen Dingen sich widmen kann. Das ist ganz schön herausfordernd. Man kann es dem Hund leichter machen wenn man ein Signal immer dann gibt wenn er kurz davor ist an die Leine zu …

Hunde an der Leine – Es gehört zum täglichen Bild eines Hundehaltenden, dass sein Hund an der Leine ist. Es ist die Realität unserer Hundehaltung und man kann einiges tun um es angenehm zu gestalten, für Hund und Mensch. Die Leine kann als doppelter Boden gesehen werden, der es im letzten Moment verhindert, dass es zu Schwierigkeitne kommt, zB zwei Hunde sich prügeln, oder das Reh vom Hund gejagt wird. Kommunikation ist hier aber das A und O, damit die Leine gar nicht erst als doppelter Boden dienen muss. Um zu verhindern, dass der Hund in die Leine rennt, bzw noch am Ort klebt während der Mensch schon am Laufen ist, empfiehlt es sich, das Anhalten und das Loslaufen anzukünden. Dafür braucht man nicht viel aufzubauen; es ist schon ausreichend, jdes Mal kurz vor Anhalten ein Signal zu geben, und ein anderes …

Abruf – Dass der Hund kommt, wenn man ihn ruft, wird oft gefordert, und macht gewissen Sinn, bedenkt man die oft beengten Lebensräume von Menschen in Städten, aber auch Dörfern. Sich darauf verlassen können dass der Hund auf Zuruf kommt, ist der Alltag von Hundemenschen. Die Grundlage ist denkbar einfach: Klassische Konditionierung. Das ist der Fachbegriff für das, was lerntheoretisch passiert. Hunde kommen vorallem dann schnell und gerne zurück, wenn sie sich wohl, geborgen und gut fühlen an dem Ort und wenn es dort tolle Ativitäten gibt. Fürchtet sich der Hund, oder fühlt sich anderweitig nicht wohl, wird er nicht, oder nur zögernd zurück kommen. Wer will, dass sein Hund zurück kommt, sollte für den Hund spannend sein und eine feste Beziehung zum Hund haben. Die ersten Schritte für einen guten Abruf sind daher Beziehungsarbeit. Gemeinsam mit dem Hund die …

Wenn der Besuch klingelt – Wenn Besuch vor der Türe steht, ob Briefträger, Nachbar, oder geladene Gäste, macht manch ein Hund ein Feuerwerk auf. Hier nun ein weiterer Artikel zum Alltagstraining. Will man dem Hund beibringen sich zurückhaltender an der Türe zu verhalten, ist seine innere Gestimmtheit (in der klassichen Ethologie auch Handlungsbereitschaft genannt) zu verändern. Die Arbeit an der Tür mit dem Hund ist ein Trainingsprojekt, bei dem sowohl die klassische Konditionierung als auch die operante Konditionierung wichtig sind für den Erfolg. Im ersten Schritt geht es darum, die Situation so einzurichten, dass der Hund in eine Grundstimmung gerät, in der es wahrscheinlich ist dass er erwünschtes Verhalten zeigt. Ein Hund der fiept und springt ist deutlich zu erregt. Hier ist die Beobachtung der Besitzer gefragt, um zu wissen ob der Hund in der Situation aufnahmebereit ist, ohne zu aufgeregt zu sein. Dazu …

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Du sollst das nicht Essen – Auch einen Staubsauger bekommen statt den versprochenen Hund? Man kann tatsächlich dem Hund beibringen, nicht alles vor der Nase und dem Mund in sich zu stopfen; ich sollte allerdings darauf hinweisen, dass es etwas Arbeit und Zeit erfordert. Fokus hier ist auf der Operanten Konditionierung . Der erste Schritt besteht darin, über Management es zu verhindern, dass Hund was aufessen kann, damit er es nicht weiter übt. Das ist durchaus herausfordernd und kann auch bedeuten, dass der Hund erstmal an einer 2-4 Meter langen Leine geführt wird. Es erfordert also, sich Gedanken zu machen, wo es bisher am öftesten geschah, und welche alternativen Wege zum Spazieren es gibt. Und ja, es wird auch ein, zwei Rückfälle geben können. Der zweite Schritt ist, sich eine Liste anzufertigen von Dingen, die der Hund mag und die man als Verstärker nutzen kann. Das …

Schnüffeln Aufbau der Nasenarbeit – In diesem Post gebe ich einige Ideen wie man Nasenarbeit aufbauen kann. Nasenarbeit bietet den Vorteil, dass es den Hund bei seiner Veranlagung als Nasentier abholt, bei gut dosierbarer körperlicher Belastung den Geist des Hundes gut auslastet, und sich diverse Möglichkeiten bieten - man kann Gegenstände absuchen, Räume, Fahrzeuge, drinnen suchen, oder draussen. Wenn du mehr wissen willst, es gibt einen Post warum wir mit Hunden trainieren und was Nasenarbeit bringt . Die Grundstruktur der Nasenarbeit ist immer vergleichbar, egal ob ein Hund einen Menschen sucht, oder seinen Ball. Die folgende Skizze verdeutlicht, dass auf ein Startsignal hin der Hund sein Suchverhalten zeigt, wenn er auf das Objekt stösst sein Anzeigeverhalten abruft um dann dafür verstärkt zu werden. Die Frage, die sich nun stellt, ist, was man als Objekt wählt. Eine Möglichkeit ist, dass das Objekt über die klassische Konditionierung (siehe den …

Mit unerwünschtem Verhalten umgehen einige Ideen – Bei vielen Problemen im Alltag können bereits kleine Veränderungen der Halter Erleichterung bringen, ohne ein großes Training. Das hilft sehr oft bei Aggressionsverhalten. Ziel von Aggressionsverhalten ist es, einen Störreiz auf Abstand zu halten oder weg zu bekommen. Gibt man dem Hund diesen Abstand, gibt man ihm die Möglichkeit ein Alternativverhalten zu zeigen ohne aggressiv sich zu gebaren. So kann man einen Bogen um ein Mensch-Hund Gespann machen, oder umdrehen, oder sich hinter einen Sichtschutz begeben. Auch bei Angstverhalten ist das sehr hilfreich. Das hilft, in verschiedenen Alltagssituationen den Hund für erwünschtes Verhalten angemessen zu verstärken. So mag mein Spitz gerne an Dingen riechen, Buddeln, oder eben etwas Abstand - auch Kraulen findet er toll, sowie mit der Nase meine Hand anzustupsen. Wenn er nun statt andere Hunde anzubellen meine Hand anstupst oder durch Buddeln seine Erregung abbaut, braucht er das unerwünschte Verhalten …

Trainingsprojekte – Trainingsprojekte beleben die Beziehung zum Hund, bieten dem Hund Abwechslung und geistige Aktivität und es ist schön, gemeinsam ein Ziel zu erreichen. Schwierig müssen solche Projekte nicht sein. Was es braucht, ist, dem Hund verständlich machen, was man von ihm wünscht und auf eine gemeinsame Ebene kommen. Es geht also um Kommunikation. Trainingsprojekte bestehen immer aus zwei Teilen, einem klassich konditionierten und einem operant konditionierten. Je nach Projekt liegt der Fokus mehr auf der klassischen Ebene, oder auf der operanten. Voneinander trennen lassen sich diese Bereiche nie, aber man kann den Fokus festlegen, je nach Bedarf. Das ist der Fachbegriff der das Lernen von unwillkürlichen Reaktionen und Reizen meint. Das können Reflexe wie auch modale Handlungsmuster sein. Modale Handlungsmuster sind artspezifische, unwillkürliche Handlungen, die eine starke genetische, erbliche Grundlage haben. Der Saugreflex bei Säugern, oder das Schnabelöffnen bei Küken wäre so ein Beispiel. Spezifisch …

Trainings aufbauen die Struktur – Es kann helfen, sich das Training einzuteilen. Darum geht es in diesem Post Oft hilfreich, wenn das Trainingsporjekt in den eigentlichen Kernbereich, das Atom, und den umliegenden Bereich eingeteilt wird. Nehmen wir als Beispiel den Abruf. Dieser besteht darin, dass der Hund auf ein bestimmtes Signal hin auf direktem Wege zum Menschen kommt und, dort angekommen, neben dem Menschen stehen bleibt und wartet. Das ist der Kernbereich an dem gearbeitet wird zu Beginn. Das Herankommen zum Menschen, das Warten neben dem Menschen. Dabei geht es nicht darum, dass die Geschwindigkeit des Herankommens, oder die Dauer des Wartens eine Rolle spielen. Es geht darum dass der Hund kommt und kurz wartet. Ein, zwei Schritte sind schon super als Anfang. Der weitere Bereich dieses Trainingsprojektes besteht aus den drei D's. Das sind Duration, Difficulty, Distraction - Dauer, Schwierigkeit, Ablenkung. So können diverse Hindernisse zwischen Hund und Mensch …

Don't Muddle It Up – Hier eine Fortsetzung in der Reihe der Grundlagen - Grundlagen1 und Grundlagen2 Dieser Beitrag hier geht etwas mehr in die Tiefe der Lerntheorie. Unten seht ihr eine Skizze die ich anfertigte. In der Lerntheorie gibt es die Unterteilung Session. Eine Session beinhaltet einen CS und einen US. Als Beispiel nehme ich einen Klickeraufbau. Das Leckerchen ist der unconditional stimulus (US), der braucht kein Lernen damit der Hund sabbert (unconditional response). Wenn wir nun klicken, verküpfen wir den US mit dem Klickgeräusch das dadurch zum CS, conditional stimulus führt. Dieser CS löst beim Hund dann sabbern aus, also eine conditional response. Das Ganze funktioniert auch mit einem Menschen: Der Wind pfeifft (US), die Türe knallt zu (UR). Beim nächsten Mal hört ihr den Wind (CS) und ihr zuckt zusammen (CR). Jede dieser CS-US Gruppe ist ein Trial - in der Skizze werden die Trials gelb dargestellt. Um …

Apraisal Process – Wenn wir mit einem Hund arbeiten, dann führen wir immer auch Reize (Gegenstände, Worte, Verstärker und drgl) ein und arbeiten mit diesen. Wenn wir im Alltag mit dem Hund unterwegs sind, treffen wir auf Reize, auch wir Menschen selbst. Wie ein Hund, und sein Mensch, auf diese Reize reagiert, welche Faktoren dabei eine Rolle spielen: darum geht es in diesem Post. Zusammengedampft sind es folgende Variablen, die beeinflussen wie ein Hund auf Reize reagiert: Ich gehe diese Variablen nun durch und gebe einige Erklärung dazu ab .. Neue Reize die unvermittelt auftauchen und starke emotionale Reaktionen hervorrufen - zB Überraschung oder Schreck - haben eine hohe Wahrscheinlichkeit, beachtet zu werden. Unmittelbarkeit, Bekanntheit, Vorhersagbarkeit und Erfreulichkeit sind die Unter-Variablen dieser Variable. Im Fernsehen sieht man Hundetrainer, die zB den Hund anzischen um ein Verhalten zu unterbrechen. Der Zischlaut ist oft unangenehm für den Hund, unerwartet und neu. Daher …

Wenn zwei Verstärker gleichzeitig am Seil ziehen – Der Hund soll kommen, wenn man ihn ruft und der Hund geht was schnüffeln, wir spielen mit dem Hund und das Telefon klingelt. In unserem Alltag haben wir regelmässig zur gleichen Zeit mehr als ein Verstärker. Die Beziehung zwischen Verhalten was man zeigt und seinen Konsequenzen die folgen nennt sich Contingency . Im Alltag haben wir und unsere Haustiere regelmässig zur gleichen Zeit mehrere davon. Du könntest ein Video ansehen, etwas essen gehen, zum Fenster raus schauen .. oder du kannst diesen Post hier lesen. Jeder dieser Verhalten die du zeigen könntest hat einen Verstärker. Wenn wir von unserem Hund wollen, dass er ein bestimmtes Verhalten zeigt, dann ist es nicht nur wichtig dass wir einen Verstärker haben und der Hund in der Lage ist das Verhalten zu zeigen - einen Baum hochklettern werden wir kaum vom Hund verlangen können -, sondern es ist auch wichtigt die anderen …

Positive Affekte – Stellt euch vor, nach zwei Jahren kommt ein Baby-Elefant auf die Welt und sein Verhalten wäre komplett durch seine Gene bestimmt, keine Lernfähigkeit. In der Zeit, in der es bei der Mama im Bauch war, hat sich die Welt aber verändert. Auf diese Veränderung könnte der Baby-Elefant nicht reagieren, denn er ist von seinen Voreinstellungen in den Genen abhängig. Es bräuchte viele Baby-Elefanten, die sich in den Genen unterscheiden, bis endlich ein Baby-Elefant auf die Umwelt gut angepasst wäre. Das würde Mama-Elefant viel Energie kosten, zu viel Energie. Doch dank der Evolution ist der Baby-Elefant lernfähig, seine Gene sind teilweise offen gestaltet, sodass das Verhalten sich noch anpassen kann. Doch das hat einen Nachteil: Baby-Elefant weiss nicht, was essbar ist und was nicht, was gefährlich ist und was nicht, oder wo eine Wasserstelle ist und wo nicht. Baby-Elefant braucht einen Fürsorgegaranten der ihm die Welt erklärt, wo Baby-Elefant sicher und …

Sein Auskommen in der Welt finden Anthropologie, Verhaltens-Evolution und Hundetraining – Hier eine Übersetzung eines Posts, in dem verständlich wird, warum Hunde tun was sie tun und dass sie am Ende des Tages einfach nur ihr Auskommen sichern in diesser Welt. Los geht's .. Übersetzung: Dave Brunner Originaltext: Kristi Benson Als ein Anthropologe wurde mir das Geschenk gegeben 15 Jahre lang mit den Dinjii Zhuh (Gwich'in Menschen) in Aklavik, Fort McPherson, Inuvik und Tsiigehtchic zu arbeiten. Diese vier Gemeinden bilden einen Ring um den gewaltigen Ehdiitat (Mackenzie Delta, wie er meistens genannt wird), bevor der Mackenzie in Inuit Land eintritt und sich in die Beaufort See und den Arktischen Ozean entleert. Die Gwich'in haben den Treaty 11 1921 unterzeichnet und verhandelten das umfangreiche Gwich'in Land Übereinkommen in den 1980er und 1990er Jahren. Es wurde 1992 unterzeichnet. Gwich'in Länder kreuzen ein schönes subarktisches Gebiet in den Nordwest-Territorien. Es gibt Berge im Westen und Süden, und im Osten den borealen Wald und Taiga Gebiete …

Das Hundeleben anreichern – Es gibt da ein Modell, mit dem man das Leben eines Hundes anreichern kann. Es nennt sich scan. Wie in dem Post Making a Living deutlich wird, bestreiten auch Hunde ihr Leben und suchen nach einem Sinn darin, um Dinge zu tun. Als Hundehaltende können wir das Scan-Modell nutzen, um strukturiert das Lebens unserer felligen Begleiter anregender zu gestaltend Scan ist eine Abkürzung und steht für folgende Bereiche …

Unelastische Verhalten – In diesem Post gehe ich auf ein Konzept von Verhalten ein, das Verhalten unterteil in elastisch und unelastisch. Es gibt Verhalten, wie Löcher buddeln oder betteln, die elastisch sind, die der Hund nicht unbedingt ausführen muss, oder der Hund warten kann. Dann gibt es Verhalten, die kaum Aufschub zulassen und die der Hund ausführen muss, um körperlich und im Verhalten gesund zu bleiben: das sind unelastische Verhalten. Es ist Aufgabe des Hundehaltenden, dafür zu sorgen, dass der Hund mindestens diese unelastische Verhalten dem Hund ermöglicht und diese nicht kleinredet. Zu diesen unelastischen Verhalten gehören …

Milieu Training – Muss der Hund Sitz können, also sich hinsetzen auf Kommando? Es gibt ein Post zu Alltags-Signalen auf lequotichien.pw bereits. Hier wird ein anderer Aspekt beleuchtet. respondente Konditionierung trumpht immer operante Konditionierung - oder mehr auf die neuronalen Grundlagen bezogen: die tieferen Strukturen im Gehirn die für Emotion und schnelle Verhaltensantworten führen - so der Hirnstamm und das limbische System - können sich gegen bewusste, willkürliche Verhalten durchsetzen. Wenn ein Hund starke Angst hat, oder sich über etwas sehr freut, dann wird es schwer bis unmöglich, dass er sich auf Signal hinsetzt, oder dass er sich konzentriert. Das ist wichtig zu wissen um den nächsten Teil in diesem Post besser nachvollziehen zu können. Jeder Hund hat einen Alltag in dem er bestehen muss. Desto mehr ein Hund kennt durch seine Erfahrung, das heisst, seine Lerngeschichte (learning history), und desto mehr coping strategies er zur Verfügung hat, umso besser kann er mit seiner Umwelt und den …

Was bringt das? – Dies ist ein weiterer Teil zur Nasenarbeit . Du hast also ein Leckerchen in einen Karton getan und der Hund sucht danach, findet es, zerreisst den Karton und kann das Leckerbissen aufessen. Doch was bringt Nasenarbeit dem Hund? In der Graphik unten sind Schlüsselworte auf die ich eingehen werde .. Geistige Flexibilität Dein Hund muss verschiedene Wege finden ans Ziel zu kommen und er muss verschiedene Wege miteinander kombinieren. Wenn das Objekt der Begierde auf einem Karton in einer Box ist, dann muss er nicht nur auf den Karton kommen, sondern auch die Box öffnen können. Frustrationstoleranz Nicht immer klappt es beim ersten oder zweiten Mal, das erzeugt Frust und Wut. Diesen Frust auszuhalten ohne zu bellen oder knurren, das lernt der Hund bei der Nasenarbeit ganz gut. Nervenstärke Auf der Suche nach dem Objekt der Begierde passiert Unvorhersehbares. Etwas kippt um, etwas macht lärm oder überrascht einen. Diese momentane Aufregung, Stress, und die Beruhigung …

Gewebe von Verhalten – In diesem Post gebe ich ein Paar Ideen zum Hundeverhalten. Nachdem einige Zeit davon ausgegangen wurde, dass Verhalten mit bestimmten Reizen verstärkt werden, den Verstärkern, entdeckte man, dass die Verstärker selbst sehr oft Verhalten sind. Wenn wir unserem Hund den Ball geben wenn er sich hinsetzt, oder die Balkontür öffnen wenn er sich davor stellt, oder neben uns an der Leine wartet bis die Leine abgenommen wird, dann wird der Hund danach mit Verhalten verstärkt: er bekommt den Ball, kann auf den Balkon oder kann frei laufen ohne Leine. Dieses Prinzip wird Premack Prinzip genannt und seine Auswirkungen sind interessant. Ist man bis zu dieser Erkenntnis davon ausgegangen, dass Verhalten verstärkt werden und diese dadurch zunehmen, geht man seitdem davon aus, dass sich die Verhaltensverteilung verändert, denn: wenn Verhalten mit Verhalten verstärkt wird, dann hängt das eine Verhalten vom anderen Verhalten ab. Wird das eine Verhalten öfters gezeigt, dann bleibt weniger Platz für das andere Verhalten. Wenn …

Auf bedrohliche Reize eingehen – Stellt dir vor, ein fremder Hund kommt um die Ecke und dein Hund fühlt sich bedroht, oder ein lauter Knall ertönt und dein Hund erschreckt sich. In diesem Post geht es um die Möglichkeiten, auf solche bedrohlichen Reize zu reagieren. In einem anderen Post bin ich darauf eingegangen, wie Hunde Reize bewerten und welche Variablen eine Rolle spielen Auf bedrohliche Reize kann ein Säugetier, wie der Hund, auf vier Weisen eingehen, kurz die vier F's genannt .. Für die Gesundheit des Hundes und des Umfelds sind weder Freeze noch Fight erwünschenswert. Wünschenswert ist es, dass der Hund die Möglichkeit hat, dem Reiz auszuweichen, zB durch eine 2-3 Meter lange Leine auf dem Spaziergang, oder mit seinem Verhalten den Reiz milde stimmen kann. Mit diesem Thema verwandt ist die Logik der …

Mensch-Hund Beziehung – Seit längerem ist bekannt, dass Wohnort, Alter der Halter, Einkommen, Hunde-Erfahrung oder Umgang mit Hund als Kind keinen oder geringen Effekt haben auf die Beziehung zwischen Hundehaltendem und Hund. Positiven Einfluss auf die Beziehung hat, wenn sich der Hundehaltende auf Augenhöge mit dem Hund begibt, dem Hund die Welt zeigt, erklärt und erkunden lässt, sich aktiv in die Beziehung einbringt und Strukturen (wie Regeln) aufstellt die dem Hund helfen, sich in seiner Umwelt zurecht zufinden. Eine gute Beziehung zum Hund ist dabei für Hund und Umwelt wichtig, denn eine gute Beziehung zum Hund zeigt sich darin, dass vor der Anschaffung des Hundes sich informiert wird und man sich Gedanken macht was es alles braucht und ob alles passt und es wird, bei Familien, alles besprochen mit den Familienmitgliedern. Auch nachdem der Hund da ist, wird sich mehr mit dem Hund und den Informationen dazu beschäftigt, weil es Freude macht sich diesem Thema zu widmen. In guten Beziehung gibt man …

Fütterung – Futtermittel, die wir unseren Hunden zukommen lassen, erfüllen verschiedene Funktionen und diese zu kennen hilft, das Futter auf seinen individuellen Wuffel anzupassen. Futtermittel erfüllen eine biologische, physiologische Funktion, nämlich den Körper zu erhalten, aufzubauen und sich fortzupflanzen, und eine psychische Funktion: Die Möglichkeit, mit der Nahrungsaufnahme verbundene Verhaltensweisen zeigen zu können und die Bedürfnisse nach diesem Verhalten zu befriedigen. Das Futtermittel selbst greift auch in den Stoffwechsel des Gehirnes ein, indem es Grundbausteine liefert die das Gehirn benötigt, sowie die Energie zur Verfügung stellt, die ein Gehirn ebenfalls benötigt. Fütterung ist also ein wichtiger Bestandteil. In diesem Post geht es um die Grundlagen von Futtermitteln die in jedem Fall eine Rolle spielen - was dieser Post nicht leisten kann, ist, eine Ernährungsberatung zu sein oder eine Meinung zu geben welche Art von Fütterung die beste ist. Passend zu diesem Post gibt es einen Futterrechner in diesem Blog. Bestandteile Klassen von Fertigfuttermittel Menge und Diät Darreichung Weitere Informationen Futtermittel bestehen aus …

Futter-Rechner – Damit der Hund nicht übergewichtig wird, ist es wichtig, darauf zu achten dass der Hund nicht mehr Energie (gemessen in Kilojoule) aufnimmt als er verbraucht. Doch woher soll man wissen, wie viel Energie das Futter hat, wenn man es nicht im Labor misst? Es gibt Formeln mit denen man eine Schätzung vornehmen lassen kann; die Formel für den Futter-Rechner hier kommt aus Meyer / Zentek, Ernährung des Hundes, Parey Verlag, 5 Auflage. Wenn Hunde ihre Nahrung aufnehmen, dann geht ein Teil der darin enthaltenen Energie über den Kot verloren, Kotenergie, ein anderer Teil wird über die Nieren ausgeschieden, Harnernergie; das, was der Körper tatsächlich bekommt um damit zu bauen, umzusetzen, nennt sich umsetzbare Energie, um diese Energie geht es in dieser Formel: sie errechnet eine Annäherung an die umsetzbare Energie. Mehr Infos zur Ernähung in diesem Futterpost Auf dem Futtermittel, das du deinem Hund gibst, ist ein Etikett, ähnlich wie das auf dem Foto unten. Am Besten nimmst du es von …

Die Gruppe und wie sie zusammenkommt – In diesem Post geht es um die Dynamik in einer Gruppe, wie diese entsteht. Das Leben der Gruppe fängt damit an, dass sie zusammen kommt, dass die Mitglieder sich treffen und aufeinander treffen. Dieser Abschnitt wird forming genannt. Mit der Zeit entsteht in der Gruppe Knatsch. Es gibt Streit und Uneinigkeit über das Miteinander, was ok ist und was nicht, wie man sich miteinander verhält, wer welche Aufgaben übernimmt. Dieser Abschnitt nennt sich storming, in der Gruppe gibt es Stürme, Zwist. Es bilden sich Regeln heraus, die sich verändern können, oder abgeschafft werden, andere Regeln kommen dazu, bis die Gruppe sich stabilisiert. Dieser Abschnitt wird norming genannt. Die Gruppe kann nun Leistung zeigen, kann funktionieren und gedeihen. Dieser Abschnitt nennt sich performing. Wenn ein Hund bei uns einzieht, durchlaufen wir diese Abschnitte. Darf der Hund aufs Sofa, kann ich dem Hund sein Pelz flauschen, kann die Futterschüssel überfallen werden, oder soll der Hund kurz warten bis die Schüssel auf dem Boden liegt …

Spiel? – Ist das noch Spiel oder schon Ernst? Diese Frage hat sich schon der ein oder andere Hundehaltende gestellt. In diesem Artikel geht es darum, zu klären, was die Merkmale von Spiel sind um dieses besser zu erkennen. Wichtig zu verstehen ist, dass Spiel zwar immer mit positiven, angenehmen Gefühlen einher geht, aber nicht jedes gute Gefühl bedeutet, dass es Spiel ist. So kann ein Hund Freude daran haben, etwas zu apportieren, oder für ein Leckerchen die Pfote zu geben, oder in der Sonne zu liegen, das bedeutet aber nicht, dass diese Verhalten auch Spiel sind. Den Hund mehrfach Gegenstände apportieren lassen, oder vom Hund antrainierte Verhaltensweisen, zB Sitz, Handtouch, oder etwas suchen gehen, ist verhaltensbiologisch betrachtet kein Spiel - genauso wenig wenn man mit dem Hund gemeinsam an einem Gegenstand zerrt als Belohnung. Diese Verhalten können dem Hund zwar Freude bereiten oder als Verstärker dienen, sind aber kein Spiel. Achtet ausserdem auch ausserhalb von Spiel darauf, dass ihr positive Emotionen im Hund fördert …

Die Gruppe und der Konflikt – Im Post zur Gruppe ging es darum, wie sich die Gruppe entwickelt. In didesem Post wird ein genauerer Blick auf die Phase des Storming geworfen und die Konflikte. Konflikte entstehen wenn es Abhängigkeiten gibt zwischen den Mitgliedern einer Gruppe und sich die Interessen entgegen stehen. Diese Konflikte können in einem Mitglied stattfinden, als auch zwischen zwei oder mehr Mitgliedern. Abhängigkeit kann sich auf die emotionale Verbundenheit eines Mitgliedes zur Gruppe beziehen als auch auf äussere Faktoren die das Verlassen der Gruppe unmöglich machen, zB sind Haushunde in Deutschland räumlich und rechtlich abhängig von den Hundehaltenden und können nicht einfach das Zuhause verlassen und sich was anderes suchen, gleichzeitig fühlen sich viele Haushunde zu Menschen hingezogen und brauchen die Nähe zum Menschen, der ja ihre ökologische Nische bildet in der sie leben. So kann ein Hund das Interesse verfolgen, an einer bestimmten Stelle am Wegesrand zu schnüffeln, oder im Garten ein Loch zu buddeln. Dieses Interesse kann mit dem Interesse des Hundehaltenden, einen grünen Rasen …

Mit unverwünschtem Verhalten umgehen der Trainings-Plan – In den vorherigen Posts zur Alltagsreife bin ich darauf eingegangen wie man mehr Umweltsignale nehmen und Alltags-Situationen nutzen kann für sein Training und wie erwünschtes Verhalten verstärkt wird und welche Möglichkeiten es gibt mit Verhalten umzugehen. In diesem Post möchte ich einen Plan vorstellen der helfen soll, gezielter mit dem Hund im Alltag zu arbeiten. Er besteht aus drei V: Dies ist am Anfang etwas mühselig, wird aber mit etwas Übung einfacher und Teil des Alltags. Bevor wir mit Hund in eine Situation gehen, ist es hilfreich, sich vorher ein paar Gedanken zu machen .. Situation + Verhalten Wenn wir mit Hund in ein Restaurant gehen wollen, dann wäre es zB erwünscht, dass Hund unter dem Tisch oder neben dem Stuhl sich aufhält und die Menschen ungestört vorbei gehen können und Hund nicht gestört wird sondern Ruhe hat. Wahrscheinlichkeit Wenn wir zu einer Uhrzeit gehen, wo nicht viele Menschen sind und ein Restaurant aussuchen, dass genügend Raum hat, vlt sogar eine Ecke für Hundehaltende und …

Brückensignale Helfer im Alltag – An sich ist die Sache doch einfach: auf ein Verhalten folgt eine Konsequenz, die der Hund mag, und dadurch wird das Verhalten wahrscheinlicher - das nennt sich operante Konditionierung Dann wird an der Dauer des Verhaltens, der Ablenkung, unter der es funktionieren soll, und der Schwierigkeit gearbeitet - das nennt sich das Arbeiten an den drei D's Wenn also ein Hund auf Signal herkommen soll, dann wird zuerst zuhause im Wohnzimmer geübt, wenn der Hund 2-3 Meter entfernt ist, wenn der Hund kommt bekommt er etwas tolles, Spielzeug, Aufmerksamkeit, etc Dann geht es in den Garten und später auf den Spaziergang Im nächsten Schritt wird die Dauer des herkommens, also der Abstand, erhöht (desto entfernter der Hund ist, desto länger muss er herlaufen) Dann wird unter stärkerer Ablenkung gearbeitet, zB auf der Hundewiese oder wenn andere Hunde anwesend sind; und dann wird die Schwierigkeit erhöht, zB muss der Hund um Hindernisse herum oder drüber hinweg gehen um zu seinem Menschen zu kommen Wozu dann Brückensignale? NIcht …

Was ist denn mit den Emotionen und den Gedanken? – Oft wird im Hundetraining von Verstärkern gesprochen und dass erwünschtes Verhalten verstärkt werden soll Bei all dem Fokus auf Verhalten stellt sich doch fast die Frage, was mit den Gefühlen eines Hundes ist und seinen Gedanken, gibt es die denn nicht? Die Antwort ist: ja, selbstverständlich gibt es die, und auch ein Psychologe wie Burrhus Frederik Skinner wusste, dass es diese gibt Ein Lebewesen wie ein Hund oder ein Mensch haben folgende Ebenen Lernen hat immer was mit den Gedanken, Kognitionen, den Emotionen, Gefühlen, dem Körper und dem Verhalten zu tun Wenn ein Hund sich über etwas freut, dann zeigt sich das an seinem freudigen Körperausdruck (entspannte Stirn, runde Mundwinkel, Schwanzwedel, viel Verhalten wie zB tonales Bellen, etc), seinem Körper (Aktivierung der Emotionszentren im Gehirn, Hormone wie Dopamin und Oxycotin, etc) und seinen Gedanken (an das, worauf oder worüber er sicht freut) Hier kommt nun das Problem, das Psychologen wie Skinner erkannt haben: von aussen wahrnehmen und messen können wir nur das, was der Körper tut (Hormone …

Der Start ins Leben Welpen – Um meine Ausführungen leichter nachzuvollziehen, gehe ich kurz auf die Biologie und Psychologie von Haushunden ein Hier ein Post über den Start eines Welpens zum souveränen, gelassenen erwachsenen Hund und Alltagsbegleiters Etwa 80% der weltweiten Haushunde leben auf den Strassen dieser Welt, mit und neben den Menschen (Lorna und Ray Coppinger haben zB Zahlen dazu veröffentlicht) So hat der Haushund vor vielen Tausend Jahren mit dem Mensch angefangen: der Mensch als ökologische Nische in der Hunde leben Haushunde leben in Familien, mit Mama und Papa, Tanten und Onkeln und Geschwister Je nachdem wie eng mit dem Menschen die Hunde leben, sind diese Familienstrukturen stärker oder schwächer ausgeprägt Die Väter, (Hunderüden), kümmern sich oft nicht um die Kinder (Welpen), und die Welpen sind mit etwa einem halben Jahr oft in der Lage, sich selber Nahrung zu beschaffen; das hat damit zu tun, dass in menschlichen Siedlungen das Essen rumliegt und es kaum spezielle Jagdstrategien braucht um an Essen zu kommen und für den Erfolg der Nachkommen sind Väter auch …

Wanderung mit Hund grundsätzliche Gedanken – Mit dem Hund eine alte Burg erkunden, oder an einem Gewässer entlang eine Landschaft entdecken, eine Wanderung mit einem Hund hat Interessantes zu bieten, für Hund und Mensch In diesem Post gebe ich einige Gedanken zu diesem Thema, damit die Wanderung für Hund und Mensch ein schönes und gesundes Erlebnis ist Hunde haben eine Biologie die sie mitbringen und eine Psychologie, die darauf fusst, das gilt es zu berücksichtigen Hunde haben Vorfahren die sie mit Wölfen teilen, allerdings hat sich seitdem eine Menge getan. Die meisten Hunde in der Welt leben in und um menschliche Siedlungen als Streuner und Strassenhunde, ihre Bewegung dient der Erkundung des Gebietes, des Auffindens von Essensresten und Streifzügen durch das Gebiet, die Spaziergängen ähneln, dabei haben Hunde verschiedene Wege, die diese immer wieder gehen Die meisten Hunde sind körperlich nicht mehr dafür ausgelegt, hunderte Kilometer in wenigen Tagen zurück zu legen, und selbst Wölfe machen das nicht die ganze Zeit, sondern oft zu bestimmten Jahreszeiten oder wenn Jungtiere eine neue Familie gründen und ein …

Warum soll ein Hund trainiert werden? die Grundlage aller Grundlagen jeden Trainings – Jeder wird für sich einen Grund finden, warum er mit einem Hund trainiert, in diesem Post möchte ich drei Gründe anführen, warum die Arbeit mit einem Hund wichtig ist, die als Grundlage jeden Trainings mit dem Hund gelten, ungeachtet der dazukommenden individuellen Gründe, die jeder für sich hat Etwa 80% der Hunde weltweit (nach Coppinger) leben als Strassenhunde oder Streuner in und um menschliche Siedlungen, so wie vor vielen tausenden von Jahren die Wohngemeinschaft mit Hund anfing; vielen Hunden geht es dabei gut, anderen nicht so, je nach Kulturkreis und Leben der Menschen dort Diese Hunde können auswählen wen sie treffen, wann sie spazieren gehen, was sie essen, wo sie sich hinlegen und dösen, sie können ihr Leben mehr gestalten Hunde die einem Menschen gehören haben diese Möglichkeiten kaum oder gar nicht. Frei im Dorf rumlaufen ist heute meist verboten, die Leine gibt dem Hund vor, wo er hin kann und wo nicht (auch eine 5m Leine schränkt ein), die Haustüre verhindert dass Hund raus kann wenn er möchte, der …

Stimulus, Signale Was ist das? – Wer sich etwas umsieht in der Hundetraining-Welt wird schnell über Wörter stolpern wie Kommando oder Signal. Diese Wörter sind immer im Zusammenhang zu verstehen in denen sie entstanden sind und sind daher auch immer Ausdruck einer bestimmten Weltanschauung In diesem Post möchte ich die Hintergründe beleuchten hinter den Wörtern die auf der Lerntheorie beruhen Die Idee hinter dem diskriminativen Stimulus, oft als SD geschrieben, ist, dass es in der Umwelt, in der jemand lebt, es verschiedene Reize, dH Stimuli, gibt die als Vorbote für bestimmte Konsequenzen dienen Wenn wir über eine rote Ampel gehen, dann haben wir gelernt dass wir dafür bestraft werden können; wenn wir eine Eisdiele sehen haben wir gelernt, dass es in so einem Gebäude ein Eis gibt; wenn es draussen regnet dann haben wir gelernt dass wir trocken bleiben wenn wir eine Regenjacke anziehen; wenn wir eine Email oder eine Nachricht bekommen haben wir gelernt dass uns Neuigkeiten erwarten Wir haben also eine Verknüpfung erstellt zwischen bestimmten Stimuli und den Konsequenzen die auf ein Verhalten folgen, und …

Alternative Verhalten aufbauen – Hunde leben, wie wir auch, nicht in einem luftleeren Raum: sie sind umgeben von Reizen und von Einflüssen, auf diese sie sich verhalten oder die ihr Verhalten beeinflussen In diesem Post gebe ich Ideen zum Alternativ-Verhalten. Hunde, wie wir Menschen auch, lernen am Erfolg oder Misserfolg. Hunde können andere Hunde beobachten und versuchen, dieses Verhalten nachzumachen, oder ans gleiche Ziel zu kommen - zB eine Mülltonne zu öffnen und zu durchwühlen; am Ende sind es die Folgen (die Konsequen) die entscheiden, ob das Verhalten sich durchsetzt oder nicht. Wenn wir Menschen von schlechtem, unartigem Verhalten sprechen, meinen wir Verhalten das uns nervt, uns zusätzliche Arbeit bescherrt oder das schlichtweg gefährlich ist - für den Hund war das Verhalten richtig, wenn es einen Erfolg erzielt hat und es sich für ihn angenehm anfühlte. Es gibt unelastische Verhalten die hoch motivierend sind, die sich selber belohnen wenn sie ausgeführt werden und die für den Hund biologisch und psychologisch wichtig sind. Diese Verhalten wegzubekommen ist nicht möglich, oder erfordert tierschutzwidrige Mittel, und ist nicht hundgerecht …

Pflegemassnahmen beim Hund – Wer einen Hund hält, wird von Zeit zu Zeit auch den Hund striegeln und die Krallen etwas kürzen müssen, oder die Zähne anschauen; und manchesmal braucht der Hund eine Tablette oder eine Ohrspülung und muss in die Tierarztpraxis. Pflegemassnahmen und medizinische Untersuchungen gehören zum Hundealltag dazu. In diesem Post gebe ich einige Ideen wie man dem Hund Pflegemassnahmen und Untersuchungen schmackhaft machen kann. Wenn der Hund krank ist, dann ist keine Zeit um dem Hund es schmackhaft zu machen, untersucht zu werden. Dazu kommt, dass es dem Hund dann nicht gut geht und eher nicht behandelt werden mag. Ideale Vorraussetzung damit der Hund schlechte Erfahrungen macht und ängstlich oder aggressiv wird bei Untersuchungen. Deswegen ist es wichtig, früh anzufangen. Die Grundlage im Tierarzttraining / Pflege ist, dass der Hund sich zu jeder Zeit wohl fühlt, also der Klassischen Konditionierung . Für viele Pflegemassnahmen und Untersuchungen ist es hilfreich, wenn der Hund lernt, sich auf eine Decke zu legen und zu entspannen - es reicht nicht aus, dass der Hund auf der Decke liegt …