le Quotichien - der Alltagshund

Der Blog für den Hundealltag
mit Hund entspannt durchs Leben

Schön, dass Du hierher gefunden hast!

Auf diesen Seiten findest du Tipps, Hintergrundwissen und kleine Anleitungen die Dich und Deinen Hund in eurem Alltag begleiten sollen und eine kleine Hilfe bieten, um geschmeidig den Alltag zu meistern.

Oft braucht es nicht viel, um eine Menge zu erreichen - kleine Veränderungen können schon viel bewirken.

Der Name dieses Blogs ist Le Quotichien und bedeutet der Alltagshund, denn das ist das Ziel dieses Blogs: Alltagshunde zu bekommen, mit denen man gemeinsam durch den Alltag und das Leben geht.

Das Wort besteht aus den französischen Wörtern le (der), quotidien, (Alltag), und chien (Hund), und wird ausgesprochen wie quotidien, nur eben mit sch-Laut in der Mitte.

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Die Vorschau
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Unerwünschtes Verhalten einige Tipps für den Umgang – Der Garten wird umgegraben, Nachbar's Hund angebellt, das Essen vom Tisch geklaut, die Welt steht Kopf? In diesem Post gebe ich einige Tipps, wie man mit Verhalten, das schwierig ist, umgehen kann. Im besten Fall schaffst du es, dass das Verhalten gar nicht mehr auftritt - dann kann es auch nicht weiter geübt und verfestigt werden. Während dies der erfolgreichste Tipp ist, ist es oft auf einer, der Kopfzebrechen bereitet, weil es voraussetzt, dass alle Bedingungen so beeinflusst werden können, dass das Verhalten nicht mehr ausgelöst wird. Das ist aber selten möglich und oft mit viel Aufwand verbunden. Rückfälle ins unerwünschte Verhalten sind das Ergebnis, und das sollte man auch im Kopf behalten. Wenn der Hund nicht ins Blumenbeet gelangen kann, kann er dort nicht die Blumen ausgraben. Wenn der Hund …

Positive Psychologie – Das Leben ist immer wieder eine Herausforderung, Stress kommt und geht. Wie der Hund in seinem Verhalten gesund bleibt, gestärkt wird oder sich im Verhalten wieder stabilsieren und erholen kann, darum geht es in diesem Post. Die drei Säulen der Intervention sind: Positive Emotionen schaffen; Positives Umfeld schaffen; Stärken fördern. In diesen drei Bereichen kannst du mit deinem Hund arbeiten, und so deinem Hund helfen, besser durch den Alltag zu kommen und nach stressigen Ereignissen leichter und schneller zu seiner inneren Mitte zurückzufinden. Verhalten findet immer in einer Umwelt statt und bezieht sich auf diese Umwelt. Du kannst diese Umwelt so gestalten, dass sie sich förderlich auf deinen Hund und sein Verhalten auswirkt. Negative Emotionen wirken sich nicht nur auf das Verhalten aus - und damit auch auf die Umwelt -, sondern beeinflussen …

Signale für den Alltag – Um die Kommunikation mit seinem Hund zu verbessern hilft es, gewisse Signale im Alltag zu geben. Das macht die Situation für den Hund vorhersehbarer, planbarer und hilft ihm, sich zu orientieren. Ankündigen, wenn der Hund an der Leine ist, oder nicht. An der Leine gehen ist für einen Hund nicht das leichteste. Zum einen wollen wir Menschen, dass der Hund nicht an der Leine zieht und uns einen Teil seiner Aufmerksamkeit schenkt - doch wir wollen auch, dass der Hund in seine Welt eintauchen kann, den Gerüchen, Geräuschen und den optischen Dingen sich widmen kann. Das ist ganz schön herausfordernd. Man kann es dem Hund leichter machen wenn man ein Signal immer dann gibt, wenn er angeleint wird. Wenn die Leine abgemacht wird, gibt es ein Signal, dann weiss dein Hund, dass er frei laufen kann …

Hunde an der Leine – Es gehört zum täglichen Bild eines Hundehaltenden, dass sein Hund an der Leine ist. Es ist die Realität unserer Hundehaltung und man kann einiges tun, um es angenehm zu gestalten, für Hund und Mensch. Die Leine kann als doppelter Boden gesehen werden, der es im letzten Moment verhindert, dass es zu Schwierigkeitne kommt, zB zwei Hunde sich prügeln, oder das Reh vom Hund gejagt wird. Kommunikation ist hier aber das A und O, damit die Leine gar nicht erst als doppelter Boden dienen muss. Um zu verhindern, dass der Hund in die Leine rennt, bzw noch am Ort klebt während der Mensch schon am Laufen ist, empfiehlt es sich, das Anhalten und das Loslaufen anzukünden. Dafür braucht man nicht viel aufzubauen; es ist schon ausreichend, jdes Mal kurz vor Anhalten ein Signal zu geben, und ein anderes …

Abruf – Dass der Hund kommt, wenn man ihn ruft, macht es erst möglich, seinen Hund von der Leine zu lassen. Ob Radfahrer, Strassenverkehr, oder andere Hunde: Hunde können für Andere eine Gefahr sein oder ein Störreiz. Um das zu vermeiden ruft man seinen Hund zu sich, wenn es wichtig ist. Hunde kommen vorallem dann schnell und gerne zurück, wenn sie sich wohl, geborgen und gut fühlen an dem Ort und wenn es dort tolle Ativitäten gibt. Fürchtet sich der Hund, oder fühlt sich anderweitig nicht wohl, wird er nicht, oder nur zögernd zurück kommen. Wer will, dass sein Hund zurück kommt, sollte für den Hund spannend sein und eine feste Beziehung zum Hund haben. Die ersten Schritte für einen guten Abruf sind daher Beziehungsarbeit. Gemeinsam mit dem Hund die Welt erkunden, dem Hund Sicherheit geben, mit dem Hund gemeiname …

Du sollst das nicht Essen – Man kann tatsächlich dem Hund beibringen, nicht alles vor der Nase und dem Mund in sich zu stopfen; ich sollte allerdings darauf hinweisen, dass es etwas Arbeit und Zeit erfordert. Der erste Schritt besteht darin, über Management es zu verhindern, dass Hund was aufessen kann, damit er es nicht weiter übt. Das ist durchaus herausfordernd und kann auch bedeuten, dass der Hund erstmal an einer 2-4 Meter langen Leine geführt wird. Es erfordert also, sich Gedanken zu machen, wo es bisher am öftesten geschah, und welche alternativen Wege zum Spazieren es gibt. Und ja, es wird auch ein, zwei Rückfälle geben können. Der zweite Schritt ist, sich eine Liste anzufertigen von Dingen, die der Hund mag und die man als Verstärker nutzen kann. Das kann das Riechen an einem Grasbüschel sein, eine Katze ansehen, die Hand anstupsen, einen Ball, oder …

Aufbau der Nasenarbeit – In diesem Post gebe ich einige Ideen wie man Nasenarbeit aufbauen kann. Nasenarbeit bietet den Vorteil, dass es den Hund bei seiner Veranlagung als Nasentier abholt, bei gut dosierbarer körperlicher Belastung den Geist des Hundes gut auslastet, und sich diverse Möglichkeiten bieten - man kann Gegenstände absuchen, Räume, Fahrzeuge, drinnen suchen, oder draussen. Wenn du mehr wissen willst, es gibt einen Post warum wir mit Hunden trainieren und was Nasenarbeit bringt . Die Grundstruktur der Nasenarbeit ist immer vergleichbar, egal ob ein Hund einen Menschen sucht, oder seinen Ball. Die folgende Skizze verdeutlicht, dass auf ein Startsignal hin der Hund sein Suchverhalten zeigt, wenn er auf das Objekt stösst sein Anzeigeverhalten abruft um dann dafür verstärkt zu werden. Die Frage, die sich nun stellt, ist, was man als Objekt wählt. Eine Möglichkeit ist, dass das Objekt über die klassische Konditionierung (siehe den …

Alltagstraining Alltagsreife statt Prüfungsreife – Jeder Hund hat einen Alltag. In diesem Alltag bewegen wir uns mit unseren Hunden. Deswegen sollte die Erziehung und Ausbildung im Alltag stattfinden und auf den Alltag ausgerichtet sein. Das Alltagstraining besteht aus drei Säulen: Vorausschauen; Verstärken; Lenken. Ziel ist es, Lernsituationen zu ermöglichen, in denen der Hund angemessenes Verhalten aufbauen und üben kann, angemessenes Verhalten zu fördern, indem wir es unterstützen, und den Hund so zu lenken, dass er erfolgreich ist. Am Anfang macht dies etwas Arbeit und erfordert eine gewisse Eingewöhnung, wird dann aber zu einem normalen Teil des Alltages. Es geht darum, sich in die Situation hineinzudenken, in die man mit dem Hund gehen möchte und abzuklopfen auf das, was dort passieren kann. Drei Bereiche sind dabei im Fokus: Die Situation, in die man gehen möchte (und welche Chancen und Risiken diese birgt); die Faktoren, die erwünschtes Verhalten wahrscheinlicher und …

Don't Muddle It Up – Hier eine Fortsetzung in der Reihe der Grundlagen - Grundlagen1 und Grundlagen2 Dieser Beitrag hier geht etwas mehr in die Tiefe der Lerntheorie. Unten seht ihr eine Skizze die ich anfertigte. In der Lerntheorie gibt es die Unterteilung Session. Eine Session beinhaltet einen CS und einen US. Als Beispiel nehme ich einen Klickeraufbau. Das Leckerchen ist der unconditional stimulus (US), der braucht kein Lernen damit der Hund sabbert (unconditional response). Wenn wir nun klicken, verküpfen wir den US mit dem Klickgeräusch das dadurch zum CS, conditional stimulus führt. Dieser CS löst beim Hund dann sabbern aus, also eine conditional response. Das Ganze funktioniert auch mit einem Menschen: Der Wind pfeifft (US), die Türe knallt zu (UR). Beim nächsten Mal hört ihr den Wind (CS) und ihr zuckt zusammen (CR). Jede dieser CS-US Gruppe ist ein Trial - in der Skizze werden die Trials gelb dargestellt. Um …

Bewertung von Umweltreizen – Wenn wir mit einem Hund arbeiten, dann führen wir immer auch Reize (Gegenstände, Worte, Verstärker und drgl) ein und arbeiten mit diesen. Wenn wir im Alltag mit dem Hund unterwegs sind, treffen wir auf Reize, auch wir Menschen selbst. Wie ein Hund, und sein Mensch, auf diese Reize reagiert, welche Faktoren dabei eine Rolle spielen: darum geht es in diesem Post. Zusammengedampft sind es folgende Variablen, die beeinflussen wie ein Hund auf Reize reagiert: Neue Reize, die unvermittelt auftauchen und starke emotionale Reaktionen hervorrufen - zB Überraschung oder Schreck - haben eine hohe Wahrscheinlichkeit, beachtet zu werden. Wenn ich eine Zecke auf dem Pelz meines Hundes sehe und sofort auf ihn zurenne (Unmittelbarkeit), wird er sich vermutlich erschrecken. Wenn ich einen neuen Striegel habe und den an meinem Hund ausprobieren will, wird sich mein Hund dafür mehr interessieren als für den alten Striegel den er schon kennt …

Positive Affekte – Fürsorgegaranten (Bindungspartner) sorgen dafür, dass die neuronalen Strukturen im Gehirn, die für Stress und Angst sorgen, runtergefahren werden und Botenstoffe, die für Geborgenheit und Wohlbefinden sorgen, hochgefahren werden. Damit dient der Bindungspartner als sicherer Hafen, wo es Schutz gibt, und als sichere Basis, um die Welt zu erkunden. Hunde brauchen eine sichere Bindung um sich gesund zu entwickeln und die Welt zu erkunden, Erfahrungen zu machen und Angst zu überwinden. Weidt und Berlowitz haben zur Verhaltensentwicklung von Hunden schon vor vielen Jahren geforscht und ihre Erkenntnisse sind zB eingeflossen bei der Ausbildung von Blindenführhunden . Sie haben Schriften dazu verfasst, unter Anderem auch eine Grafik, die sich in deren Heften und Büchern findet. Mit deren Erlaubnis habe ich eine digitale Grafik erstellen können, die sich als Foto posten lässt. Darauf ist zu erkennen, wann Hunde positive Affekte und eine sichere Bindung entwickeln. Der Fürsorgegarant erkennt die Unsicherheit im Hund und …

Sein Auskommen in der Welt finden Anthropologie, Verhaltens-Evolution und Hundetraining – Hier eine Übersetzung eines Posts, in dem verständlich wird, warum Hunde tun was sie tun und dass sie am Ende des Tages einfach nur ihr Auskommen sichern in diesser Welt. Los geht's .. Übersetzung: Dave Brunner Originaltext: Kristi Benson Als ein Anthropologe wurde mir das Geschenk gegeben 15 Jahre lang mit den Dinjii Zhuh (Gwich'in Menschen) in Aklavik, Fort McPherson, Inuvik und Tsiigehtchic zu arbeiten. Diese vier Gemeinden bilden einen Ring um den gewaltigen Ehdiitat (Mackenzie Delta, wie er meistens genannt wird), bevor der Mackenzie in Inuit Land eintritt und sich in die Beaufort See und den Arktischen Ozean entleert. Die Gwich'in haben den Treaty 11 1921 unterzeichnet und verhandelten das umfangreiche Gwich'in Land Übereinkommen in den 1980er und 1990er Jahren. Es wurde 1992 unterzeichnet. Gwich'in Länder kreuzen ein schönes subarktisches Gebiet in den Nordwest-Territorien. Es gibt Berge im Westen und Süden, und im Osten den borealen Wald und Taiga Gebiete …

Das Hundeleben anreichern – Es gibt da ein Modell, mit dem man das Leben eines Hundes anreichern kann. Es nennt sich scan. Wie in dem Post Making a Living deutlich wird, bestreiten auch Hunde ihr Leben und suchen nach einem Sinn darin, um Dinge zu tun. Als Hundehaltende können wir das Scan-Modell nutzen, um strukturiert das Lebens unserer felligen Begleiter anregender zu gestaltend Scan ist eine Abkürzung und steht für folgende Bereiche …

Unelastische Verhalten – In diesem Post gehe ich auf ein Konzept von Verhalten ein, das Verhalten unterteil in elastisch und unelastisch. Es gibt Verhalten, wie Löcher buddeln oder betteln, die elastisch sind, die der Hund nicht unbedingt ausführen muss, oder der Hund warten kann. Dann gibt es Verhalten, die kaum Aufschub zulassen und die der Hund ausführen muss, um körperlich und im Verhalten gesund zu bleiben: das sind unelastische Verhalten. Es ist Aufgabe des Hundehaltenden, dafür zu sorgen, dass der Hund mindestens diese unelastische Verhalten dem Hund ermöglicht und diese nicht kleinredet. Zu diesen unelastischen Verhalten gehören …

Was bringt das? – Dies ist ein weiterer Teil zur Nasenarbeit . Du hast also ein Leckerchen in einen Karton getan und der Hund sucht danach, findet es, zerreisst den Karton und kann das Leckerbissen aufessen. Doch was bringt Nasenarbeit dem Hund? In der Graphik unten sind Schlüsselworte auf die ich eingehen werde .. Geistige Flexibilität Dein Hund muss verschiedene Wege finden ans Ziel zu kommen und er muss verschiedene Wege miteinander kombinieren. Wenn das Objekt der Begierde auf einem Karton in einer Box ist, dann muss er nicht nur auf den Karton kommen, sondern auch die Box öffnen können. Frustrationstoleranz Nicht immer klappt es beim ersten oder zweiten Mal, das erzeugt Frust und Wut. Diesen Frust auszuhalten ohne zu bellen oder knurren, das lernt der Hund bei der Nasenarbeit ganz gut. Nervenstärke Auf der Suche nach dem Objekt der Begierde passiert Unvorhersehbares. Etwas kippt um, etwas macht lärm oder überrascht einen. Diese momentane Aufregung, Stress, und die Beruhigung …

Auf bedrohliche Reize eingehen – Stellt dir vor, ein fremder Hund kommt um die Ecke und dein Hund fühlt sich bedroht, oder ein lauter Knall ertönt und dein Hund erschreckt sich. In diesem Post geht es um die Möglichkeiten, auf solche bedrohlichen Reize zu reagieren. In einem anderen Post bin ich darauf eingegangen, wie Hunde Reize bewerten und welche Variablen eine Rolle spielen Auf bedrohliche Reize kann ein Säugetier, wie der Hund, auf vier Weisen eingehen, kurz die vier F's genannt …

Mensch-Hund Beziehung – Seit längerem ist bekannt, dass Wohnort, Alter der Halter, Einkommen, Hunde-Erfahrung oder Umgang mit Hund als Kind keinen oder geringen Effekt haben auf die Beziehung zwischen Hundehaltendem und Hund. Positiven Einfluss auf die Beziehung hat, wenn sich der Hundehaltende auf Augenhöge mit dem Hund begibt, dem Hund die Welt zeigt, erklärt und erkunden lässt, sich aktiv in die Beziehung einbringt und Strukturen (wie Regeln) aufstellt die dem Hund helfen, sich in seiner Umwelt zurecht zufinden. Eine gute Beziehung zum Hund ist dabei für Hund und Umwelt wichtig, denn eine gute Beziehung zum Hund zeigt sich darin, dass vor der Anschaffung des Hundes sich informiert wird und man sich Gedanken macht was es alles braucht und ob alles passt und es wird, bei Familien, alles besprochen mit den Familienmitgliedern. Auch nachdem der Hund da ist, wird sich mehr mit dem Hund und den Informationen dazu beschäftigt, weil es Freude macht sich diesem Thema zu widmen. In guten Beziehung gibt man …

Fütterung – Futtermittel, die wir unseren Hunden zukommen lassen, erfüllen verschiedene Funktionen und diese zu kennen hilft, das Futter auf seinen individuellen Wuffel anzupassen. Futtermittel erfüllen eine biologische, physiologische Funktion, nämlich den Körper zu erhalten, aufzubauen und sich fortzupflanzen, und eine psychische Funktion: Die Möglichkeit, mit der Nahrungsaufnahme verbundene Verhaltensweisen zeigen zu können und die Bedürfnisse nach diesem Verhalten zu befriedigen. Das Futtermittel selbst greift auch in den Stoffwechsel des Gehirnes ein, indem es Grundbausteine liefert die das Gehirn benötigt, sowie die Energie zur Verfügung stellt, die ein Gehirn ebenfalls benötigt. Fütterung ist also ein wichtiger Bestandteil. In diesem Post geht es um die Grundlagen von Futtermitteln die in jedem Fall eine Rolle spielen - was dieser Post nicht leisten kann, ist, eine Ernährungsberatung zu sein oder eine Meinung zu geben, welche Art von Fütterung die beste ist. Passend zu diesem Post gibt es einen Futterrechner in diesem Blog. Bestandteile Klassen von Fertigfuttermittel Menge und Diät Darreichung Weitere Informationen Futtermittel bestehen aus …

Futter-Rechner – Damit der Hund nicht übergewichtig wird, ist es wichtig, darauf zu achten dass der Hund nicht mehr Energie (gemessen in Kilojoule) aufnimmt als er verbraucht. Doch woher soll man wissen, wie viel Energie das Futter hat, wenn man es nicht im Labor misst? Es gibt Formeln mit denen man eine Schätzung vornehmen lassen kann; die Formel für den Futter-Rechner hier kommt aus Meyer / Zentek, Ernährung des Hundes, Parey Verlag, 5 Auflage. Wenn Hunde ihre Nahrung aufnehmen, dann geht ein Teil der darin enthaltenen Energie über den Kot verloren, Kotenergie, ein anderer Teil wird über die Nieren ausgeschieden, Harnernergie; das, was der Körper tatsächlich bekommt um damit zu bauen, umzusetzen, nennt sich umsetzbare Energie, um diese Energie geht es in dieser Formel: sie errechnet eine Annäherung an die umsetzbare Energie. Mehr Infos zur Ernähung in diesem Futterpost Auf dem Futtermittel, das du deinem Hund gibst, ist ein Etikett, ähnlich wie das auf dem Foto unten. Am Besten nimmst du es von …

Die Gruppe und wie sie zusammenkommt – In diesem Post geht es um die Dynamik in einer Gruppe, wie diese entsteht. Das Leben der Gruppe fängt damit an, dass sie zusammen kommt, dass die Mitglieder sich treffen und aufeinander treffen. Dieser Abschnitt wird forming genannt. Mit der Zeit entsteht in der Gruppe Knatsch. Es gibt Streit und Uneinigkeit über das Miteinander, was ok ist und was nicht, wie man sich miteinander verhält, wer welche Aufgaben übernimmt. Dieser Abschnitt nennt sich storming, in der Gruppe gibt es Stürme, Zwist. Es bilden sich Regeln heraus, die sich verändern können, oder abgeschafft werden, andere Regeln kommen dazu, bis die Gruppe sich stabilisiert. Dieser Abschnitt wird norming genannt. Die Gruppe kann nun Leistung zeigen, kann funktionieren und gedeihen. Dieser Abschnitt nennt sich performing. Wenn ein Hund bei uns einzieht, durchlaufen wir diese Abschnitte. Darf der Hund aufs Sofa, kann ich dem Hund sein Pelz flauschen, kann die Futterschüssel überfallen werden, oder soll der Hund kurz warten bis die Schüssel auf dem Boden liegt …

Spiel? – Ist das noch Spiel oder schon Ernst? Diese Frage hat sich schon der ein oder andere Hundehaltende gestellt. In diesem Artikel geht es darum, zu klären, was die Merkmale von Spiel sind um dieses besser zu erkennen. Wichtig zu verstehen ist, dass Spiel zwar immer mit positiven, angenehmen Gefühlen einher geht, aber nicht jedes gute Gefühl bedeutet, dass es Spiel ist. So kann ein Hund Freude daran haben, etwas zu apportieren, oder für ein Leckerchen die Pfote zu geben, oder in der Sonne zu liegen, das bedeutet aber nicht, dass diese Verhalten auch Spiel sind. Den Hund mehrfach Gegenstände apportieren lassen, oder vom Hund antrainierte Verhaltensweisen, zB Sitz, Handtouch, oder etwas suchen gehen, ist verhaltensbiologisch betrachtet kein Spiel - genauso wenig wenn man mit dem Hund gemeinsam an einem Gegenstand zerrt als Belohnung. Diese Verhalten können dem Hund zwar Freude bereiten oder als Verstärker dienen, sind aber kein Spiel. Achtet ausserdem auch ausserhalb von Spiel darauf, dass ihr positive Emotionen im Hund fördert …

Die Gruppe und der Konflikt – Im Post zur Gruppe ging es darum, wie sich die Gruppe entwickelt. In didesem Post wird ein genauerer Blick auf die Phase des Storming geworfen und die Konflikte. Konflikte entstehen wenn es Abhängigkeiten gibt zwischen den Mitgliedern einer Gruppe und sich die Interessen entgegen stehen. Diese Konflikte können in einem Mitglied stattfinden, als auch zwischen zwei oder mehr Mitgliedern. Abhängigkeit kann sich auf die emotionale Verbundenheit eines Mitgliedes zur Gruppe beziehen als auch auf äussere Faktoren, die das Verlassen der Gruppe unmöglich machen, zB sind Haushunde in Deutschland räumlich und rechtlich abhängig von den Hundehaltenden und können nicht einfach das Zuhause verlassen und sich was anderes suchen, gleichzeitig fühlen sich viele Haushunde zu Menschen hingezogen und brauchen die Nähe zum Menschen, der ja ihre ökologische Nische bildet in der sie leben. Ein Hund kann das Interesse verfolgen, an einer bestimmten Stelle am Wegesrand zu schnüffeln, oder im Garten ein Loch zu buddeln. Dieses Interesse kann mit dem Interesse des Hundehaltenden kollidieren, einen grünen Rasen …

Brückensignale Helfer im Alltag – Nicht immer ist es möglich, alle Ablenkungen in der Intensität so einzustellen, dass es der Hund von anfang schafft zu widerstehen, nicht immer ist es möglich, die Dauer des Verhaltens stückweise zu erhöhen: das Leben macht uns einen Strich durch die Rechnung Dafür gibt es Brückensignale. Unten habe ich eine Graphik eingebunden die zeigt, was Brückensignale machen .. wie der Name vermuten lässt, bilden diese Signale eine Brücke zwischen dem Verhalten, das wir toll finden und öfters sehen wollen, und den Konsequenzen für den Hund damit er es öfters zeigt Es gibt verschiedene Brückensignale die verschiedene Sachen machen Event Marker markieren, zeigen an ein Ereignis, das Verhalten. Es wird auch Markersignal oder Markerwort genannt; ein bekanntes ist der Clicker, ein Gerät das ein knackendes Geräusch erzeugt Dieses Signal wird verwendet, wenn es nicht möglich ist sofort die Konsequenz (der Verstärker) zu geben Wenn wir zB dem Hund das Leinensignal geben und er sofort mit uns mitläuft, ist es schwierig in dem Moment dem Hund ein Leckerchen …

Der Start ins Leben Welpen – Um meine Ausführungen leichter nachzuvollziehen, gehe ich kurz auf die Biologie und Psychologie von Haushunden ein Hier ein Post über den Start eines Welpens zum souveränen, gelassenen erwachsenen Hund und Alltagsbegleiters Etwa 80% der weltweiten Haushunde leben auf den Strassen dieser Welt, mit und neben den Menschen (Lorna und Ray Coppinger haben zB Zahlen dazu veröffentlicht). So hat der Haushund vor vielen Tausend Jahren mit dem Mensch angefangen: der Mensch als ökologische Nische in der Hunde leben. Haushunde leben in Familien, mit Mama und Papa, Tanten und Onkeln und Geschwister. Je nachdem wie eng mit dem Menschen die Hunde leben, sind diese Familienstrukturen stärker oder schwächer ausgeprägt Die Väter, (Hunderüden), kümmern sich oft nicht um die Kinder (Welpen), und die Welpen sind mit etwa einem halben Jahr oft in der Lage, sich selber Nahrung zu beschaffen; das hat damit zu tun, dass in menschlichen Siedlungen das Essen rumliegt und es kaum spezielle Jagdstrategien braucht um an Essen zu kommen und für den Erfolg der Nachkommen sind Väter auch …

Wanderung mit Hund grundsätzliche Gedanken – Mit dem Hund eine alte Burg erkunden, oder an einem Gewässer entlang eine Landschaft entdecken, eine Wanderung mit einem Hund hat Interessantes zu bieten, für Hund und Mensch In diesem Post gebe ich einige Gedanken zu diesem Thema, damit die Wanderung für Hund und Mensch ein schönes und gesundes Erlebnis ist Hunde haben eine Biologie die sie mitbringen und eine Psychologie, die darauf fusst, das gilt es zu berücksichtigen Hunde haben Vorfahren die sie mit Wölfen teilen, allerdings hat sich seitdem eine Menge getan. Die meisten Hunde in der Welt leben in und um menschliche Siedlungen als Streuner und Strassenhunde, ihre Bewegung dient der Erkundung des Gebietes, des Auffindens von Essensresten und Streifzügen durch das Gebiet, die Spaziergängen ähneln, dabei haben Hunde verschiedene Wege, die diese immer wieder gehen Die meisten Hunde sind körperlich nicht mehr dafür ausgelegt, hunderte Kilometer in wenigen Tagen zurück zu legen, und selbst Wölfe machen das nicht die ganze Zeit, sondern oft zu bestimmten Jahreszeiten oder wenn Jungtiere eine neue Familie gründen und ein …

Warum soll ein Hund trainiert werden? die Grundlage aller Grundlagen jeden Trainings – Jeder wird für sich einen Grund finden, warum er mit einem Hund trainiert, in diesem Post möchte ich drei Gründe anführen, warum die Arbeit mit einem Hund wichtig ist, die als Grundlage jeden Trainings mit dem Hund gelten, ungeachtet der dazukommenden individuellen Gründe, die jeder für sich hat Etwa 80% der Hunde weltweit (nach Coppinger) leben als Strassenhunde oder Streuner in und um menschliche Siedlungen, so wie vor vielen tausenden von Jahren die Wohngemeinschaft mit Hund anfing; vielen Hunden geht es dabei gut, anderen nicht so, je nach Kulturkreis und Leben der Menschen dort Diese Hunde können auswählen wen sie treffen, wann sie spazieren gehen, was sie essen, wo sie sich hinlegen und dösen, sie können ihr Leben mehr gestalten Hunde die einem Menschen gehören haben diese Möglichkeiten kaum oder gar nicht. Frei im Dorf rumlaufen ist heute meist verboten, die Leine gibt dem Hund vor, wo er hin kann und wo nicht (auch eine 5m Leine schränkt ein), die Haustüre verhindert dass Hund raus kann wenn er möchte, der …

Stimulus, Signale Was ist das? – Wer sich etwas umsieht in der Hundetraining-Welt wird schnell über Wörter stolpern wie Kommando oder Signal. Diese Wörter sind immer im Zusammenhang zu verstehen in denen sie entstanden sind und sind daher auch immer Ausdruck einer bestimmten Weltanschauung In diesem Post möchte ich die Hintergründe beleuchten hinter den Wörtern die auf der Lerntheorie beruhen Die Idee hinter dem diskriminativen Stimulus, oft als SD geschrieben, ist, dass es in der Umwelt, in der jemand lebt, es verschiedene Reize, dH Stimuli, gibt die als Vorbote für bestimmte Konsequenzen dienen Wenn wir über eine rote Ampel gehen, dann haben wir gelernt dass wir dafür bestraft werden können; wenn wir eine Eisdiele sehen haben wir gelernt, dass es in so einem Gebäude ein Eis gibt; wenn es draussen regnet dann haben wir gelernt dass wir trocken bleiben wenn wir eine Regenjacke anziehen; wenn wir eine Email oder eine Nachricht bekommen haben wir gelernt dass uns Neuigkeiten erwarten Wir haben also eine Verknüpfung erstellt zwischen bestimmten Stimuli und den Konsequenzen die auf ein Verhalten folgen, und …

Alternative Verhalten aufbauen – Hunde leben, wie wir auch, nicht in einem luftleeren Raum: sie sind umgeben von Reizen und von Einflüssen, auf diese sie sich verhalten oder die ihr Verhalten beeinflussen In diesem Post gebe ich Ideen zum Alternativ-Verhalten. Hunde, wie wir Menschen auch, lernen am Erfolg oder Misserfolg. Hunde können andere Hunde beobachten und versuchen, dieses Verhalten nachzumachen, oder ans gleiche Ziel zu kommen - zB eine Mülltonne zu öffnen und zu durchwühlen; am Ende sind es die Folgen (die Konsequen) die entscheiden, ob das Verhalten sich durchsetzt oder nicht. Wenn wir Menschen von schlechtem, unartigem Verhalten sprechen, meinen wir Verhalten das uns nervt, uns zusätzliche Arbeit bescherrt oder das schlichtweg gefährlich ist - für den Hund war das Verhalten richtig, wenn es einen Erfolg erzielt hat und es sich für ihn angenehm anfühlte. Es gibt unelastische Verhalten die hoch motivierend sind, die sich selber belohnen wenn sie ausgeführt werden und die für den Hund biologisch und psychologisch wichtig sind. Diese Verhalten wegzubekommen ist nicht möglich, oder erfordert tierschutzwidrige Mittel, und ist nicht hundgerecht …

Pflegemassnahmen beim Hund – Wer einen Hund hält, wird von Zeit zu Zeit auch den Hund striegeln und die Krallen etwas kürzen müssen, oder die Zähne anschauen und putzen; und manchesmal braucht der Hund eine Tablette oder eine Ohrspülung, oder muss in die Tierarztpraxis. Pflegemassnahmen und medizinische Untersuchungen gehören zum Hundealltag dazu. In diesem Post gebe ich einige Ideen, wie man dem Hund Pflegemassnahmen und Untersuchungen schmackhaft machen kann. Wenn der Hund krank ist, dann ist keine Zeit um dem Hund es schmackhaft zu machen, untersucht zu werden. Dazu kommt, dass es dem Hund dann nicht gut geht und eher nicht behandelt werden mag. Ideale Vorraussetzung, damit der Hund schlechte Erfahrungen macht und ängstlich oder aggressiv wird bei Untersuchungen. Deswegen ist es wichtig, früh anzufangen. Die Grundlage im Tierarzttraining / Pflege ist, dass der Hund sich zu jeder Zeit wohl fühlt, (also Klassischen Konditionierung ) . Der Hund muss die Situation beeinflussen und beenden können um Vertrauen zu fassen (wie belastend eine Situation ist, hängt von der Vorhersagbarkeit, Beeinflussbarkeit und dem Ausmass ab). Deswegen ist ein Kooperations-Signal …

Veränderung von Verhalten durch Erfahrung – Verhalten verändet sich: im Laufe eines Lebens; im Jahresverlauf; über den Tag verteilt. Beispiele von Verhaltensänderungen Morgens, wenn wir eben aufgestanden sind, reden wir vielleicht etwas weniger; im Frühling, wenn die Tage länger und wärmer werden, verspüren wir vermehrt den Drang nach Draussen zu gehen und was zu unternehmen; wenn wir jemanden besser kennen, dann sind wir vertrauter und ändern unser Verhalten, verhalten uns freundschaftlicher; wenn wir etwas oft wiederholen und üben, werden wir in der Tätigkeit besser und schneller; wenn wir einen Ort kennen, finden wir uns darin schneller und leichter zurecht. Diese vielen Beispiele lassen sich zwei Gruppen zuteilen: Beide sind wichtig für das Verständnis von Verhalten. In diesem Post gehe ich auf die Veränderung von Verhalten durch Erfahrung ein - auch Lernen genannt. Kleiner Hinweis Im Text sind aufklappbare Textboxen. Diese enthalten zusätzlichen Text für diejenigen, die noch tiefer einsteigen wollen. Wer eine Übersicht des Themas möchte, braucht die Textboxen nicht aufzuklappen. Wenn wir, oder unsere Hunde, lernen (d.H. Verhalten verändert sich durch die Erfahrung), sind immer drei Bereiche betroffen: Die …

Toolbox Werkzeuge für die Verhaltensanalyse – Die Herausforderung beim Trainieren von Life Skills ist, dass es sich selten um ein einziges Verhalten handelt, sondern um ein Set von Verhalten (Verhalten, die einem ähnlichen oder gleichen Ziel dienen) das mit der Umwelt in einem beständigen Austausch ist und sich verändert. Einzelne Verhalten aufzubauen kann hilfreich sein, oft braucht es aber andere Werkzeuge, um erfolgreich zu sein. Hier habe ich einige Werkzeuge aus der Verhaltensanalyse und dem Training aufgelistet. Hier eine andere Darstellung des ABC Modells (Antecedents, Behavior, Consequences). Der Aufbau ist gleich, die Begriffe aber in der Trainings-Sprache. Damit haben wir unsere erste Idee aufgeschrieben und eine Hypothese gebildet, die wir überprüfen und, falls notwendig, anpassen können. Darauf aufbauend formulieren wir uns das Trainingsziel. Damit haben wir nun die Grundlage geschaffen, uns auf bestimmte Verhalten zu konzentrieren (schnüffeln, gucken, während die Leine locker hängt) und diese in verschiedenen Situationen zu üben. Der allgemeine Ablauf von Verhaltensänderung sieht wie folgt aus. Unkontrollierte Begegnungen sollen vermieden werden (Management), kontrollierte Begegnungen gesucht werden (Arbeiten an Emotionen (CER) und Verhalten (R+)), und die Reizsituationen gesteigert werden …